Ich freue mich, dass Du hier bist ... ich bin Alix ...

... und echt und ausgeprägt introvertiert. 


Hier schreibe ich für Menschen, die entweder selbst introvertiert sind oder die ihre introvertierten Mitmenschen besser verstehen möchten.

Viele Jahre litt ich unter dem Gefühl, von meinen Mitmenschen nicht wahr- oder ernstgenommen zu werden. Ich dachte immer, die anderen sehen über mich hinweg oder können mich einfach nicht leiden oder finden mich einfach total langweilig.

Bis ich endlich verstanden habe, dass ich mir selbst ziemlich viele Geschichten darüber erzählt habe und die mit der Realität wenig zu tun hatten.

Der erste AHA-Effekt fand statt, als ich las, dass die Gehirne intro- und extrovertierter Menschen unterschiedlich funktioneren. 

Ich bin jemand, der sich gern auf Beweise verlässt - solange es die nicht gibt, fällt es mir schwer, einer Hypothese zu glauben. Dasselbe galt für meine Persönlichkeitsstruktur: Ich wusste zwar, dass ich introvertiert bin - doch ich dachte immer, das liegt an mir und meinem Unvermögen, mich so zu verhalten, wie die eher extrovertierten Menschen. Die Extros nahm ich als unterhaltsam für Andere, als allwissend, als selbstbewusst, jeder Situation gewachsen und und und wahr.

Merkst Du was? Alle guten Bewertungen kamen damals den eher extrovertierten Menschen zu - ich wurde dabei kleiner und kleiner, ... "mit Hut".

Damals dachte ich, ich muss mehr als Andere leisten, um anerkannt und überhaupt wahrgenommen zu werden. Ich dachte, wenn ich nur hart genug arbeite und immer verfügbar bin, dann werde ich irgendwann endlich als gleichwertig anerkannt. Wenn ich nur allen gefalle, dann wird alles gut. 

Weit gefehlt.

Womit der Stress begann: Dieser ständige Kampf mit mir selbst, diese fortwährende Selbstabwertung machten mich krank. Autoimmunerkrankung. Naja, gut und dann hatte ich noch diese andere Krankheit ... Krebs. Aber der Krebs hat wirklich gar nichts mit unserer Persönlichkeitsstruktur zu tun!
 
Seit Jahrzehnten habe ich mich mit Psychologie und Erziehungswissenschaften beschäftigt (letztere mit Masterabschluss), dadurch viele Theorien und tolle Methoden kennengelernt, selbst einige Psychotherapien in Anspruch genommen. 


Meine Erwerbsbiographie ist nicht geradlinig. Gerade deshalb fühle ich mich reich an beruflichen Erfahrungen. Einen Magister in Geisteswissenschaften absolviert zu haben, heißt vor allem, Generalist sein zu können: "Wir" können uns in viele Themenbereiche einarbeiten, auch wenn wir das "Zertifikat" dafür nicht besitzen. Doch das heißt noch lange nicht, sich fachkompetent für einen Beruf präsentieren zu können. Auch ich habe hier viel Lehrgeld gezahlt. Durch Weiterbildungen und "learning on the job" in den verschiedensten Branchen und Positionen erarbeitete ich mir ein  vielseitiges berufliches Kompetenzprofil. Viele Jahre habe ich dann als systemischer Coach gearbeitet. 

Seit diesem Jahr habe ich aus gesundheitlichen Gründen einen neuen Weg eingeschlagen und schreibe auf dieser Website für introvertierte Menschen und Menschen, die ihre introvertierten Mitmenschen besser verstehen lernen möchten.

Ausbildung und Weiterbildung

  • Geisteswissenschaftliches Studium - Abschluss: Magistra Artium in Erziehungswissenschaften, Anglistik + Amerikanistik (1999)
  • Systemischer Coach (2009 ausgebildet durch die ISCO AG, nach den Richtlinien des DBVC)
  • Beraterin für Stressbewältigung (2013, IEK - Dt. Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation Bildungsgesellschaft mbH)
  • zertifizierte Business Beraterin für Stress- und Gesundheitsmanagement (2014, Leo da Vinci Deutschland GmbH)

Weitere Weiterbildungen

  • Weiterbildung im Rahmen der Arbeit beim INQUA Institut zu den Themen Führungskräfte-Coaching, Biografiegestütztes Coaching, Kompetenzanalyse, selbstorganisatorische Hypnose (2015/2016, INQUA Institut Berlin)
  • Weiterbildung "Lösungsorientierung & Resilienz im Coaching" (2017, Prof. Dr. Jörg Fengler)
  • Weiterbildung "Systemischer Deeskalationscoach" (2025, Institut für Bildungscoaching Leipzig)

Es gibt schon einige Seiten im Netz, die sich mit dem Thema der Introversion beschäftigen. Vielleicht kannst Du nachempfinden, dass ich Gedanken hatte wie „so viele tolle und informative Blogs, wieso muss ich nun noch meinen Senf dazugeben“ und „was kann ich anbieten, was nicht schon auf anderen Seiten vorhanden ist“ und „noch eine Seite mehr zum Thema, das interessiert doch keinen“. Und dann fiel mir ein: Wenn wir davon ausgehen können, dass in Deutschland ca 30-50 Prozent der Menschen introvertiert sind, dann kann es gar nicht genug Informationen geben, die in unterschiedlichster Art und Weise aufbereitet sind. So ist für jeden etwas dabei und Du kannst für Dich entscheiden, welche Aufbereitung Dich am besten erreicht.

Willst Du mehr erfahren? Dann sieh in meinen Blog!

Vilius Kukanauskas auf pixabay.com

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